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Briefe


Unsere Adresse für den Briefempfang von Gefangenen


Name des Gefangenen
Kolpingstraße 1
74523 Schwäbisch Hall



Strafgefangene

Der Gefangene hat das Recht, unbeschränkt Schreiben abzusenden und zu empfangen.                                                                        

Selbstgefertigte bzw. unübersichtlich beschriebene oder bemalte sowie gefütterte Briefumschläge dürfen nicht verwendet werden. Ausgehende Post ist immer unverschlossen abzugeben. Ein- und ausgehende Briefe sollen mit Absender versehen sein. Der Gefangene kann sich Postwertzeichen für fünf Standardbriefe pro Brief zusenden lassen.
Über diesen Wert hinausgehende Briefmarken werden ebenso wie unerlaubte Beilagen zur Habe des Gefangenen genommen. Geld wird auf das in der Anstalt eingerichtete Konto des Gefangenen eingezahlt.
Insgesamt darf der Gefangene höchstens Briefmarken für 30 Standardbriefe besitzen.

Der Schriftverkehr der  Strafgefangenen darf überwacht werden. Eine inhaltliche Kontrolle des Schriftverkehrs findet statt, soweit dies aus Gründen der Behandlung des Gefangenen oder der Sicherheit oder der Ordnung der Anstalt erforderlich ist.

Nicht überwacht wird der Schriftwechsel mit dem Verteidiger. Dieser muss sich gegenüber der Anstalt ausweisen (Vollmacht oder gerichtliche Bestellungsanordnung). Post des Verteidigers muss deutlich als solche gekennzeichnet sein.

Schriftwechsel mit Volksvertretungen (Bundestag, Landtag), ihren Ausschüssen (z.B. Petitionsausschuss) und den Strafvollzugsbeauftragten der Fraktionen des Landtags von Baden-Württemberg ist von der Überwachung ausgenommen. Schreiben von Gefangenen müssen an die Anschriften der Volksvertretungen gerichtet sein und den Absender zutreffend angeben.

Entsprechendes gilt für Schreiben von Gefangenen an andere Mitglieder von Volksvertretungen (Bundestag, Landtag), an das Europäische Parlament und dessen Mitglieder, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die Europäische Kommission für Menschenrechte, den Europäischen Ausschuss zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe und die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder.

Von der Überwachung ausgenommen ist auch der Schriftwechsel mit den Mitgliedern des Anstaltsbeirats und mit den jeweils zugelassenen Betreuern.

Innerhalb Deutschlands versandte Briefe müssen grundsätzlich in deutscher Sprache verfasst sein.Prospektmaterial (Werbung u.ä.) und Kataloge dürfen grundsätzlich ohne Zustimmung der Anstalt nicht zugesandt werden.

Bücher und Zeitschriften können grundsätzlich nur über den Fachhandel oder Verlag zugeschickt werden.

Die Kosten des Schriftverkehrs hat jeder Gefangene grundsätzlich selbst zu tragen. Sofern er bedürftig ist, können Ihm im Wege des Vorschusses Postwertzeichen für 5 Standardbriefe durch den Bereichsdienstleiter ausgegeben werden. Sobald er über Geldmittel (Hausgeld, Sondergeld oder freies Eigengeld) verfügt, wird der vorgestreckte Betrag von seinem Konto abgebucht.


Untersuchungsgefangene

Für Untersuchungsgefangene gelten die vorstehend aufgeführten Regelungen im wesentlichen entsprechend vorbehaltlich einer Überwachung bzw. erforderlichen vorherigen Genehmigung durch den Richter oder Staatsanwalt.






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